Erfahrungsberichte

Un­se­re Mit­ar­bei­ter/-in­nen stam­men aus ver­schie­de­nen Fach­be­rei­chen und Tä­tig­keits­fel­dern und haben un­ter­schied­li­che Be­rufs­we­ge be­schrit­ten.

Die viel­sei­ti­gen Cha­rak­te­re und Le­bens­we­ge füh­ren bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner zu fle­xi­blen An­sät­zen und krea­ti­ven Lö­sun­gen.

Prak­ti­kan­tin

 

Nach drei­jäh­ri­gem Stu­di­um woll­te ich gerne mein ge­lern­tes Wis­sen in der Pra­xis an­wen­den und be­warb mich bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner um ein Prak­ti­kum. An­fang Mai 2001 star­te­te mein vier­mo­na­ti­ges Prak­ti­kum.

 

Mein ers­ter Ar­beits­tag war dann im Büro in Köln, wo ich mit einem Lap­top und vie­len In­for­ma­tio­nen aus­ge­stat­tet wurde. Au­ßer­dem konn­te ich noch ei­ni­ge mei­ner neuen Kol­le­gen ken­nen­ler­nen, der Groß­teil war al­ler­dings auf Pro­jekt un­ter­wegs.

 

Auch ich wurde gleich am nächs­ten Mor­gen Rich­tung Süd­deutsch­land zu einem lau­fen­den Ana­ly­se­pro­jekt ge­schickt. Dort traf ich dann auch „mein Team“, mit dem ich in den nächs­ten Wo­chen ein Turn­around-Kon­zept er­stell­te. Nach Be­en­di­gung die­ses Pro­jek­tes ar­bei­te­te ich zwei Wo­chen bei der Rea­li­sie­rung un­se­res Kon­zep­tes mit, bevor ich dann auf ein neues Pro­jekt ge­schickt wurde.

 

Dies­mal ging es sogar ins Aus­land, nach Ös­ter­reich, wo ein gro­ßes Un­ter­neh­men, wel­ches in ver­schie­de­nen Bran­chen tätig war, von uns ana­ly­siert wer­den soll­te. Es han­del­te sich hier um einen sehr gro­ßen Auf­trag, wes­halb Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner auch mit einem un­ge­wöhn­lich gro­ßen Team an­reis­te. Ins­ge­samt be­stand das Team aus 10 Per­so­nen, was be­son­ders bei der Un­ter­kunft in den ört­li­chen Pen­sio­nen Pro­ble­me auf­warf, aber auch zu sehr ge­müt­li­chen Aben­den führ­te.

 

Da ich dies­mal von An­fang an dabei war, konn­te ich alle Stu­fen einer Ana­ly­se mit­er­le­ben. Wie be­reits auf mei­nem ers­ten Pro­jekt er­ar­bei­te­te ich, immer un­ter­stützt von einem er­fah­re­nen Be­ra­ter, eine Kun­den­um­fra­ge, in der die Markt­stel­lung des Un­ter­neh­mens und seine Zu­kunfts­chan­cen im Markt er­fragt wur­den. Au­ßer­dem ar­bei­te­te ich dies­mal bei der Ana­ly­se der so­ge­nann­ten Wert­schöp­fungs­stu­fen (pro­duk­ti­ver Be­reich) mit. In die­sem Be­reich wird die Pro­duk­ti­on eines Un­ter­neh­mens ana­ly­siert und die Pro­zes­se ver­bes­sert. Gegen Ende des Pro­jek­tes war ich dann für das Chart­ma­nage­ment zu­stän­dig, was be­deu­tet, dass ich dafür zu sor­gen hatte, dass alle ge­sam­mel­ten In­for­ma­tio­nen der Gra­fi­ke­rin ge­faxt wur­den, damit diese sie dann für die Prä­sen­ta­ti­on zu Charts ver­ar­bei­ten konn­te.

 

Bei einem so gro­ßen Pro­jekt ist der Zeit­druck na­tür­lich be­son­ders hoch, be­son­ders gegen Ende des Pro­jek­tes und mit Nä­her­rü­cken des Prä­sen­ta­ti­ons­ter­mins wer­den die Aben­de immer län­ger, trotz­dem ging der Spaß an der Ar­beit nie ver­lo­ren.

 

Die Er­stel­lung eines Turn­around-Kon­zep­tes be­inhal­tet die Ana­ly­se sämt­li­cher Be­rei­che einer Firma. Daher hatte ich wäh­rend mei­nes Prak­ti­kums die Mög­lich­keit, viele ver­schie­de­ne Ab­tei­lun­gen von Per­so­nal­we­sen über Mar­ke­ting/Ver­trieb bis Pro­duk­ti­ons­steue­rung ken­nen­zu­ler­nen und einen ers­ten Ein­druck zu ge­win­nen. Bei Fra­gen stand mir je­der­zeit ein Team­mit­glied zur Seite. Vom Team wurde ich auch nie als Prak­ti­kan­tin be­han­delt, son­dern galt als Team­mit­glied und wurde mit ver­schie­dens­ten, ver­ant­wor­tungs­vol­len Auf­ga­ben ver­traut.

 

Ge­lernt habe ich ins­ge­samt sehr viel, am meis­ten hat mich aber die gute Team­ar­beit be­ein­druckt. In bei­den Teams, in denen ich ge­ar­bei­tet habe, konn­te man sich ab­so­lut auf die an­de­ren Team­mit­glie­der ver­las­sen. Große Auf­ga­ben wur­den in viele Un­ter­schrit­te un­ter­teilt und von ver­schie­de­nen Team­mit­glie­dern be­ar­bei­tet. Letzt­end­lich wurde dann alles wie­der zu­sam­men­ge­fah­ren und ergab ein gro­ßes Gan­zes. Au­ßer­dem konn­te ich den gan­zen nor­ma­len Ta­ges­ab­lauf eines Be­ra­ters ken­nen ler­nen. Nacht­ar­beit und zu be­ar­bei­ten­de Auf­ga­ben fürs Wo­chen­en­de ge­hö­ren ge­nau­so dazu, wie ge­mein­sa­me Pro­jek­tes­sen und viel Spaß bei der täg­li­chen Ar­beit. Einen wei­te­ren Punkt, den ich wäh­rend mei­nes Prak­ti­kums lern­te, fand ich be­son­ders schön. Ent­ge­gen der all­ge­mei­nen Mei­nung sahen die meis­ten Mit­ar­bei­ter der Un­ter­neh­men uns Be­ra­ter nicht als ar­ro­gan­te Ein­dring­lin­ge, son­dern waren froh dar­über, ihre Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge vor­stel­len zu dür­fen und in­ten­siv an der Zu­kunft des Un­ter­neh­mens mit­ar­bei­ten zu kön­nen.

 

Vom Prak­ti­kan­ten zum Turn­around-Ma­na­ger ist es ein wei­ter Weg, den ich wäh­rend der vier Mo­na­te nicht be­wäl­ti­gen konn­te, al­ler­dings habe ich bei Struk­tur Ma­nage­ment Partner nur Mit­ar­bei­ter ge­trof­fen, die gerne be­reit sind, einem zu hel­fen und auf die­sem Weg ein Stück wei­ter zu kom­men. Und wer weiß, viel­leicht kann man auf die­ser Web­si­te ir­gend­wann einen Be­richt lesen, in dem ich dann von mei­nen Er­fah­run­gen als Ma­na­ger be­rich­ten kann.

 

>>> Fenster schließen

Senior Con­sul­tant | MSc Accounting and Finance

 

Von der Pra­xis zum Ab­schluss und wie­der zu­rück

 

Im An­schluss an mein sechs­mo­na­ti­ges Pra­xis­se­mes­ter in Pe­king war ich auf der Suche nach einer Firma, um meine Ab­schluss­ar­beit zu schrei­ben. Ei­gent­lich woll­te ich nie in die Un­ter­neh­mens­be­ra­tungs­bran­che, ob­wohl das Ken­nen­ler­nen neuer Fir­men, Men­schen und Orte und die Kon­fron­ta­ti­on mit immer wie­der neuen Pro­ble­men schon reiz­voll waren. Aber der Ge­dan­ke, nur eine Stra­te­gie zur Pro­blem­lö­sung ab­zu­lie­fern, ohne selbst an der Um­set­zung mit­zu­wir­ken, schreck­te mich ab. Per Zu­fall bin ich auf die Home­page von Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner ge­sto­ßen. Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner ist eine der ganz we­ni­gen Un­ter­neh­mens­be­ra­tun­gen, die neben der Er­stel­lung des (Turn­around-)Kon­zep­tes auch des­sen Um­set­zung aktiv ma­na­gen. Diese ein­zig­ar­ti­ge Kom­bi­na­ti­on gab mir den An­lass, mich zu be­wer­ben.

 

Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner bot mir ein Prak­ti­kum an, um ein Thema und die nö­ti­ge Er­fah­rung für meine Ab­schluss­ar­beit zu sam­meln. Be­geis­tert nahm ich das An­ge­bot an. Am Ende des Prak­ti­kums hatte ich viel ge­lernt und ein gutes Thema für meine Ar­beit ge­fun­den. Wäh­rend der ge­sam­ten Zeit nahm sich mein Be­treu­er re­gel­mä­ßig Zeit, um mich bei mei­ner Ab­schluss­ar­beit zu un­ter­stüt­zen. Als er mir kurz vor Ab­ga­be der Ar­beit noch ein Job­an­ge­bot als Con­sul­tant mach­te, zö­ger­te ich kei­nen Au­gen­blick mit der Zu­sa­ge.

 

Schnell Ver­ant­wor­tung über­neh­men, ohne al­lein­ge­las­sen zu wer­den

 

Schon wäh­rend mei­nes Prak­ti­kums wurde mir schnell die Ver­ant­wor­tung für klei­ne­re Teil­be­rei­che un­se­rer Ar­beit über­tra­gen. Als Con­sul­tant über­nimmt man dann von An­fang an ver­ant­wort­lich Teil­pro­jek­te. Na­tür­lich wird man vorab ge­zielt durch in­ter­ne Schu­lun­gen auf sei­nen Ein­satz vor­be­rei­tet und auf dem Pro­jekt durch seine er­fah­re­nen Kol­le­gen un­ter­stützt.

 

Des Wei­te­ren wird im Rah­men des Pa­ten­sys­tems jeder Con­sul­tant einem der zehn Part­ner zu­ge­teilt. Der Part­ner be­treut sei­nen Schütz­ling in des­sen Ent­wick­lungs­schrit­ten und steht ihm als Coach und An­sprech­part­ner zur Ver­fü­gung.

 

Hart aber herz­lich

 

Immer wie­der liest man in Er­fah­rungs­be­rich­ten und in der Pres­se, dass die Aben­de von Un­ter­neh­mens­be­ra­tern lang wer­den kön­nen - und das stimmt. Dies funk­tio­niert je­doch nur, wenn das Team mo­ti­viert, die Stim­mung un­ter­ein­an­der gut und die Leis­tungs­be­reit­schaft hoch ist. Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner för­dert den Team­geist aktiv durch ge­mein­sa­me Events. So waren wir be­reits u.a. ge­mein­sam se­geln, moun­tain­bi­ken oder fei­ern Weih­nach­ten und Kar­ne­val mit­ein­an­der.

 

Oft werde ich ge­fragt, ob mir die Ar­beits­zei­ten nicht zu lang sind. Ich kann dann nur ant­wor­ten, dass das Ge­fühl, dass die ei­ge­ne Ar­beit wirk­lich etwas be­wegt und man die Er­fol­ge mit­be­stim­men und mit­er­le­ben kann, mich für manch eine lange Nacht im Büro ent­schä­digt.

>>> Fenster schließen

Team Ma­na­ger | Dipl. Ver­wal­tungs­be­triebs­wirt (FH), MBA

 

Kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung, erste Er­fah­run­gen im Be­rufs­le­ben, er­folg­rei­ches Stu­di­um, an­schlie­ßend Pro­jekt­ma­na­ger in einem IT-Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, be­rufs­be­glei­ten­der MBA-Ab­schluss, als As­sis­tent der Ver­lags­lei­tung zu einem nam­haf­ten Soft­ware­ver­lag ge­wech­selt. Das waren die Sta­tio­nen, die ich be­reits durch­lau­fen hatte, bevor ich zu Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner ge­kom­men bin.

 

Aus­lö­ser für mei­nen Wech­sel waren das Buch „Turn­around-Ma­nage­ment in der Pra­xis“ und die dar­aus ge­won­ne­ne Er­kennt­nis: Es gibt of­fen­bar einen Job, in dem man dafür be­zahlt wird, in Un­ter­neh­men Schwach­stel­len und Ver­bes­se­rungs­po­ten­tia­le auf­zu­de­cken, Maß­nah­men für po­si­ti­ve Ver­än­de­run­gen ab­zu­lei­ten und diese dann um­zu­set­zen. Kurz­um: tem­po­rär die Per­spek­ti­ve der Ge­schäfts­lei­tung ein­zu­neh­men.

 

Nach dem in­ten­si­ven Be­wer­bungs­ge­spräch war ich um einen neuen Job und eine wei­te­re Er­fah­rung rei­cher, denn trotz mei­ner Ab­schlüs­se und der mehr­jäh­ri­gen Be­ru­f­er­fah­rung be­gann mein Weg bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner als Con­sul­tant. Und das war auch gut so. Denn grau ist alle Theo­rie - und die Pra­xis in un­se­rem Beruf sieht ganz an­ders aus, als man es sich im Stu­di­um oder mit aus­schließ­li­cher Be­rufs­er­fah­rung „in der Linie“ so vor­stellt.

 

Also gilt es erst mal, das nö­ti­ge Hand­werks­zeug zu er­ler­nen und oft ge­le­se­ne Wort­hül­sen wie Li­qui­di­täts- und Sach­kos­ten­ma­nage­ment, in­te­grier­te Un­ter­neh­mens­pla­nung, Res­sour­cen­op­ti­mie­rung, Pro­fi­ta­bi­li­täts­steue­rung, Pro­zess­ana­ly­se usw. mit fach­li­cher Sub­stanz zu fül­len. Und dies pas­siert schnel­ler als man denkt. Kaum hatte ich bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner an­ge­fan­gen, saß ich auch schon bei einem Sys­tem­ent­wick­ler von Ca­brio­dä­chern und habe des­sen Per­so­nal­struk­tur und das Vor­rats­ma­nage­ment durch­leuch­tet und re­or­ga­ni­siert. Bei einem Schie­nen­war­tungs- und In­stand­hal­tungs­un­ter­neh­men waren Pro­fi­ta­bi­li­täts­be­rech­nun­gen und die Ana­ly­se der Aus­lands­ge­sell­schaf­ten an der Reihe. In einem Stahl­werk dann die in­te­grier­te Un­ter­neh­mens­pla­nung mit di­ver­sen Toch­ter­un­ter­neh­men. So habe ich nicht nur in kür­zes­ter Zeit die ver­schie­de­nen Me­tho­di­ken un­se­rer Ar­beit er­lernt (und für diese Bau­stei­ne die Ver­ant­wor­tung über­nom­men), son­dern gleich­zei­tig de­tail­lier­te Ein­bli­cke in ver­schie­dens­te Bran­chen und Ge­schäfts­mo­del­le er­hal­ten.

 

Das wirk­lich Fas­zi­nie­ren­de an un­se­rem Beruf ist aber, dass er sich nicht nur auf die Ana­ly­se der Un­ter­neh­men und das Fer­tig­stel­len eines Kon­zep­tes be­schränkt, son­dern dass wir unser Kon­zept re­gel­mä­ßig auch wirk­lich um­set­zen. Hier wird der Schal­ter dann um­ge­legt und aus dem ana­ly­ti­schen Be­ra­ter wird ein Trei­ber, Len­ker und Con­trol­ler, der mit der Ge­schäfts­füh­rung auf der Brü­cke steht und das Un­ter­neh­mens­schiff durch die raue See steu­ert. In diese Rolle mit allen ihren Un­wäg­bar­kei­ten - aber auch Er­folgs­er­leb­nis­sen - konn­te ich bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner schon sehr früh schlüp­fen.

 

Ich könn­te stun­den­lang über die­sen Beruf und seine Fas­zi­na­ti­on phi­lo­so­phie­ren. Und wenn ich im Freun­des­kreis so er­zäh­le, lau­schen immer alle ganz in­ter­es­siert, bis aus der Runde ir­gend­wann die Frage nach den Ar­beits­zei­ten kommt. Ich schmun­ze­le dann immer etwas und sage, ja, wir ver­brin­gen die Näch­te auch mal im Büro, ja, nicht jedes Wo­chen­en­de ist Wo­chen­en­de und ja, ich bin unter der Woche immer un­ter­wegs. Aber jede Sache hat ihren Preis und das ist der Preis für eine pra­xis­ba­sier­te Aus­bil­dung zum Ge­schäfts­füh­rer.

>>> Fenster schließen

Part­ner | Dipl.- Kauf­mann | Mas­ter of Sci­en­ces

 

Mein Ein­stieg bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner er­folg­te im Herbst 1993. Mit den blau­en Augen eines Hoch­schul­ab­sol­ven­ten war be­reits das Ein­stel­lungs­ge­spräch bei­spiel­haft für die un­kon­ven­tio­nel­le Denk- und Hand­lungs­wei­se von Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner. Auf meine Frage, wel­che Fä­hig­kei­ten und Vor­aus­set­zun­gen ein Turn­around-Ma­na­ger mit­brin­gen müsse, war die la­pi­da­re Ant­wort: „Sie müs­sen mit Mes­ser und Gabel essen kön­nen und die vier Grund­re­chen­ar­ten be­herr­schen“. Diese Aus­sa­ge mag banal klin­gen, zeigt je­doch vor allem, daß sich das Turn­around-Ma­nage­ment auf den har­ten Ebe­nen der un­ter­neh­me­ri­schen Rea­li­tät voll­zieht und nicht auf einer high-so­phisti­ca­ted Ebene in Form von „der­nier- cri-Dis­kus­sio­nen“ über die jüngs­ten Tools und Ent­wick­lun­gen der Be­triebs­wirt­schaft.

 

Meine Tä­tig­keit als Con­sul­tant war zu­nächst ge­prägt durch die ganz­heit­li­che Er­ar­bei­tung von Turn­around-Kon­zep­tio­nen un­se­rer Kli­en­ten. Wäh­rend die­ser Phase hatte ich die Mög­lich­keit, alle Fa­cet­ten und Un­tie­fen der Be­triebs­wirt­schaft in Form von Markt- und Wett­be­werbs­ana­ly­sen, Pro­zess­kos­ten­rech­nun­gen, Li­qui­di­täts­pla­nun­gen und Ent­wick­lung von Plan-GuVs und Cash­flows haut­nah ken­nen­zu­ler­nen. Nach ca. an­dert­halb Jah­ren war ich in der Lage, ei­gen­stän­dig mit klei­ne­ren Teams vor Ort Turn­around- Kon­zep­tio­nen zu ent­wi­ckeln.
Par­al­lel dazu wurde mein Tä­tig­keits­feld um klei­ne­re Rea­li­sie­rungs­auf­ga­ben er­wei­tert. In der prak­ti­schen Um­set­zung der in Bil­dern ge­mal­ten Kon­zep­te oder Teil­pro­jek­te lernt man sehr schnell, daß das, was kon­zep­tio­nell er­ar­bei­tet wurde, auch tat­säch­lich rea­li­sier­bar sein muss. Nicht um­setz­ba­re „nette Ideen“ oder fal­sche Prio­ri­sie­rung von Maß­nah­men sind für einen Turn­around völ­lig un­taug­lich, wenn nicht sogar töd­lich.

 

In mei­ner spä­te­ren Funk­ti­on als Turn­around-Ma­na­ger über­nahm ich eine Reihe von Auf­ga­ben auf Ge­schäfts­füh­rungs­ebe­ne. Das ist nun der Tag der Wahr­heit, an dem mit den Mit­ar­bei­tern un­ter­schied­li­cher Hier­ar­chie­ebe­nen eines Un­ter­neh­mens ein kom­plet­tes Turn­around-Kon­zept er­folg­reich um­zu­set­zen ist. Der Kick be­steht darin, mit den Mit­ar­bei­tern vor Ort die kon­kre­ten Maß­nah­men an der Basis um­zu­set­zen und die Er­geb­nis­se der ei­ge­nen Ak­ti­vi­tä­ten zu ver­fol­gen. Im prak­ti­schen Doing geht es aber auch darum, die klei­nen Er­fol­ge und Miss­er­fol­ge rich­tig zu be­wer­ten, zu­künf­ti­ge Chan­cen und Ri­si­ken einer Sa­nie­rung zu an­ti­zi­pie­ren und ge­ge­be­nen­falls ent­spre­chen­de Maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Hinzu kom­men Ge­sprä­che mit Ge­sell­schaf­tern und vor allen Din­gen mit fi­nan­zie­ren­den In­sti­tu­ten, denen re­gel­mä­ßig über die Ent­wick­lun­gen des Tur­narounds be­rich­tet wird und in denen die nächs­ten Schrit­te dis­ku­tiert wer­den. Ent­schei­dungs­freu­de, Streß­re­sis­tenz und ein zäher Wille, Er­folg zu haben, sind die Ei­gen­schaf­ten, die einen Turn­around-Ma­na­ger wäh­rend die­ser Phase aus­zeich­nen. Die Früch­te der Ar­beit zei­gen sich schließ­lich nach ein oder zwei Jah­ren in der Ent­wick­lung der GuV sowie der Li­qui­di­tät des Kli­en­ten­un­ter­neh­mens.

 

Diese Tä­tig­kei­ten, die sich beim Kli­en­ten vor Ort ab­spie­len, wer­den durch Spaß und Her­aus­for­de­rung, aber auch – und das ist ein nicht zu un­ter­schät­zen­der Fak­tor – durch die Zu­sam­men­ar­beit und die vie­len Dis­kus­sio­nen mit den ei­ge­nen Team­kol­le­gen ge­prägt. Hier er­hal­ten sie in­tel­lek­tu­el­len Input, Rück­halt und die Mög­lich­keit, die jün­ge­ren Kol­le­gen zu för­dern und zu for­dern sowie die ei­ge­nen Er­fah­run­gen wei­ter­zu­ge­ben.

 

Rück- und aus­bli­ckend halte ich für mich fest, dass das Leben als Turn­around- Ma­na­ger ei­ner­seits mit vie­len Här­ten ver­bun­den ist, aber an­de­rer­seits – und das ist die ei­gent­li­che Mo­ti­va­ti­on – ein hohes Maß be­ruf­li­cher Er­fül­lung und Spaß be­deu­tet. Meine Funk­ti­on als Part­ner nehme ich seit Mitte 2001 wahr. Diese Form der Zu­sam­men­ar­beit er­laubt es mir, mich so­wohl den Her­aus­for­de­run­gen des Turn­around- Ma­nage­ments zu stel­len als auch mei­nen per­sön­li­chen Wei­ter­bil­dungs­in­ter­es­sen nach­zu­ge­hen.

>>> Fenster schließen

Prak­ti­kant | Dipl. Wirtsch.-Ing.

 

Der erste Kon­takt mit Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner fand im Rah­men eines Fall­stu­di­en­wett­be­werbs des Ver­ban­des der deut­schen Wirt­schafts­in­ge­nieu­re statt. Als Jury be­wer­te­ten meine jet­zi­gen Kol­le­gen un­se­re An­sät­ze und Lö­sun­gen und brach­ten uns die Vor­ge­hens­wei­se von Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner bei der Er­stel­lung eines Turn­around- Kon­zep­tes näher. Nach die­ser Er­fah­rung woll­te ich selbst an sol­chen Kon­zep­ten mit­wir­ken und die dafür not­wen­di­gen me­tho­di­schen Kennt­nis­se er­ler­nen. So be­warb ich mich nach di­ver­sen Prak­ti­ka in der In­dus­trie und einem Aus­lands­auf­ent­halt als Prak­ti­kant bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner.

 

Mein ers­tes Pro­jekt führ­te mich zu einem In­dus­trie­dienst­lei­tungs­un­ter­neh­men im Ruhr­ge­biet. Aus­ge­stat­tet mit Lap­top, Fir­men­han­dy und einer Menge In­for­ma­tio­nen wurde ich von einem Kol­le­gen am Bahn­hof ab­ge­holt. Noch am sel­ben Abend er­klär­te er mir aus­führ­lich den bis­he­ri­gen Ver­lauf des Pro­jek­tes und die The­men­schwer­punk­te und Auf­ga­ben­ge­bie­te, wel­che er zu­künf­tig für mich vor­ge­se­hen hatte.

 

Nach einer kur­zen Ein­ar­bei­tungs­zeit star­te­te ich mit mei­nem ers­ten The­men­block, dem Sach­kos­ten­ma­nage­ment. Dafür ana­ly­sier­te ich die an­ge­fal­le­nen Re­pa­ra­tur¬kos­ten und er­ar­bei­te­te den Rah­men für eine sys­te­ma­ti­sche Ma­ke- or- Buy- Ana­ly­se. Bei Fra­gen stan­den mir so­wohl der Pro­jekt­lei­ter als auch er­fah­re­ne Kol­le­gen je­der­zeit mit Rat und Tat zur Seite. In wei­te­ren Ar­beits­pa­ke­ten un­ter­stütz­te ich den Kli­en­ten bei der kurz­fris­ti­gen Li­qui­di­täts- sowie der mit­tel­fris­ti­gen Un­ter­neh­mens­pla­nung. Ob­wohl viele Me­tho­den und Auf­ga­ben für mich da­mals neu waren, hatte ich die Mög­lich­keit, mich als voll­wer­ti­ges Team­mit­glied mit ei­ge­nen Ideen und Lö­sungs­vor­schlä­gen in die ein­zel­nen Teil­pro­jek­te ein­zu­brin­gen.

 

Ins­ge­samt habe ich in mei­nem drei­mo­na­ti­gen Prak­ti­kum bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner sehr viel ge­lernt. Nicht nur, dass man mit den un­ter­schied­lichs­ten Ab­tei­lun­gen des Kli­en­ten wie Con­trol­ling, Ver­trieb oder Ein­kauf in Be­rüh­rung kommt, son­dern auch dass man sich täg­lich mit den Kol­le­gen über den Pro­jekt­fort­schritt aller Teil­pro­jek­te aus­tauscht. Eines er­kann­te ich dabei schnell: Spaß an der Ar­beit und Ver­trau­en in die Kol­le­gen sind bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner Vor­aus­set­zung, um die drän­gen­den Auf­ga­ben einer Re­struk­tu­rie­rung zu be­wäl­ti­gen.

 

Die Er­fah­rung in mei­nem Prak­ti­kum, näm­lich Ver­än­de­run­gen im Un­ter­neh­men selbst zu in­iti­ie­ren und bei der Um­set­zung der er­ar­bei­ten Maß­nah­men haut­nah dabei zu sein, hat mich be­geis­tert und mo­ti­vier­te mich, nach Ab­schluss mei­ner Di­plom­ar­beit als Con­sul­tant wie­der bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner ein­zu­stei­gen.

>>> Fenster schließen

Con­sul­tant | Dipl.- Volks­wirt

 

Ken­nen­ge­lernt habe ich Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner in einer Mar­ke­ting- Vor­le­sung an der Uni Frei­burg zum Thema Con­joint- Ana­ly­se. Dabei wurde die Vor­ge­hens­wei­se am Pra­xis­bei­spiel der Firma Loewe (die Fern­se­her) er­läu­tert, einem Un­ter­neh­men, das mit Hilfe von Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner den Turn­around ge­schafft hat.
Die­ses Thema hat mich so in­ter­es­siert, dass ich gleich im An­schluss an einem Work­shop mit Fall­stu­die teil­ge­nom­men habe. Wir soll­ten ein Bei­spiel­un­ter­neh­men ein­schät­zen, die Ur­sa­chen sei­ner wirt­schaft­li­chen Schief­la­ge her­aus­fin­den und ad­äqua­te Turn­around- He­bel de­fi­nie­ren. Am Ende des Work­shops bekam ich nach der Prä­sen­ta­ti­on mei­nes Lö­sungs­vor­schlags di­rekt ein Prak­ti­kum an­ge­bo­ten.

 

Im Prak­ti­kum selbst bin ich gleich auf einer Un­ter­neh­mens­ana­ly­se ein­ge­setzt wor­den – es ging also genau so wei­ter, wie es in der Fall­stu­die an­ge­fan­gen hatte. Nur die­ses Mal we­sent­lich gründ­li­cher und un­ter­stützt durch er­fah­re­ne Kol­le­gen und einer Menge nütz­li­cher Ana­ly­se­tools.
Das un­mit­tel­ba­re Mit­wir­ken am un­ter­neh­me­ri­schen Ge­sche­hen hat mich dabei so fas­zi­niert, dass ich den Kon­takt mit den Kol­le­gen über die rest­li­che Stu­di­en­zeit, wei­te­re Prak­ti­ka und eine Welt­rei­se hin­weg ge­hal­ten habe und schluss­end­lich als Con­sul­tant bei Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner an­ge­fan­gen habe.

 

Seit­dem habe ich über ver­schie­dens­te Fir­men, Bran­chen und Pro­jek­te hin­weg vor allem eines ge­lernt: Wer Un­ter­neh­mer be­ra­ten will, muss wie ein Un­ter­neh­mer den­ken. Für mich und un­se­re Pro­jekt­ar­beit be­deu­tet dies, dass sämt­li­che Maß­nah­men in un­se­ren Kon­zep­ten so ge­stal­tet sein müs­sen, dass wir sie auch selbst um­set­zen könn­ten – was oft genug im Rah­men einer Rea­li­sie­rung auch der Fall ist. Für mich per­sön­lich heißt das: Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Und frühe Ver­ant­wor­tung in Un­ter­neh­men ist si­cher­lich eine der bes­ten Ma­nage­mentschu­len, die ich mir vor­stel­len kann.

>>> Fenster schließen

Se­ni­or Con­sul­tant

 

MA­CHEN. Einer mei­ner ers­ten An­wei­sun­gen die ich bei mei­nem Be­rufs­be­ginn bekam. Und si­cher­lich auch die größ­te Her­aus­for­de­rung in den ers­ten Wo­chen.

 

Als Se­ni­or Con­sul­tant habe ich heute die Mög­lich­keit, Pro­jek­te selb­stän­dig zu be­ar­bei­ten. Dazu ge­hört nicht nur die in­tel­lek­tu­el­le Be­treu­ung von The­men, das Auf­de­cken von Pro­ble­men, deren Ur­sa­chen und Wir­kun­gen und die Suche nach Lö­sungs­vor­schlä­gen. Viel­mehr bin ich be­tei­ligt an der Re­struk­tu­rie­rung der ent­schei­den­den Kern­funk­tio­nen von Un­ter­neh­men. Ich leite dabei Pro­jekt­teams aus in­ter­nen Pro­jekt­lei­tern und Mit­ar­bei­tern des Kun­den, die vom Wil­len an­ge­trie­ben sind, Ver­än­de­rung her­bei­zu­füh­ren und Still­stand zu über­win­den. Die Steue­rung der Pro­jek­te er­folgt mit Kenn­zah­len, die Mes­sung der Er­fol­ge in Euro: Es ist ein Grund­satz der Ar­beit der Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner, Maß­nah­men und Ziele immer quan­ti­ta­tiv – also mit Zah­len und Wer­ten – zu be­grün­den. Zum Er­folg eines Pro­jek­tes ge­hört na­tür­lich auch die rich­ti­ge Dar­stel­lung. Ein we­sent­li­cher Bau­stein im Tur­naround­ma­nage­ment ist der Len­kungs­aus­schuss, dem die Pro­jek­te vor­ge­stellt wer­den. Hier gilt es zu er­klä­ren und zu über­zeu­gen - und es ist mir ein per­sön­li­ches An­lie­gen, her­aus­ra­gen­de Pro­jekt­ar­beit auch an­ge­mes­sen zu ver­mit­teln. Und das tue ich mit vol­lem Ein­satz. Neben dem di­rek­ten Ma­nage­ment, ko­ope­ra­ti­ver Zu­sam­men­ar­beit und ope­ra­ti­ver Ver­ant­wor­tung ist mir auch wich­tig, im Un­ter­neh­men Wis­sen zu hin­ter­las­sen, und wo ich kann, mit Mit­ar­bei­tern zu dis­ku­tie­ren, Krea­ti­vi­tät und Um­set­zungs­wil­len zu we­cken, bei Ein­zel­the­men zu coa­chen und An­re­gun­gen für ei­ge­ne Pro­jek­te zu geben.
Die­ses Vor­ge­hen hat mir ein hohes An­se­hen beim Kun­den ein­ge­bracht: ein be­son­de­rer Er­folg ge­ra­de in einem Um­feld, das re­gel­mä­ßig durch Un­ge­wiss­heit, schlech­te Nach­rich­ten und Zeit­druck ge­prägt ist.
Zu­rück­bli­cken kann ich ins­be­son­de­re auf eine äu­ßerst stei­le Lern­kur­ve. Nach dem Stu­di­um habe ich di­rekt bei der Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner GmbH an­ge­fan­gen, und heute habe ich ein gutes All­ge­mein­ver­ständ­nis der be­triebs­wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hän­ge in einem Un­ter­neh­men. Ich kenne mich in un­se­rer aus­ge­feil­ten Me­tho­dik und der ge­samt­heit­li­chen in­te­grier­ten Vor­ge­hens­wei­se von Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner aus und bilde junge Kol­le­gen darin wei­ter. Schnell habe ich mehr als zehn Un­ter­neh­men ken­nen ge­lernt, ver­schie­dens­te Ge­schäfts­be­rei­che be­ar­bei­tet und Ein­blick in die je­wei­li­gen Re­geln un­ter­schied­lichs­ter Bran­chen be­kom­men. Heute pro­fi­tie­re ich von man­nig­fal­ti­gen Er­fah­run­gen, die ich in kür­zes­ter Zeit sam­meln konn­te. Dies war be­glei­tet von in­ter­nen und ex­ter­nen Fort­bil­dun­gen; ein reger Aus­tausch im Kol­le­gen- und Ex­per­ten­kreis bie­tet mir ein wert­vol­les Netz­werk und hilft mir mich der Her­aus­for­de­rung zu stel­len und schon in jun­gen Jah­ren Se­nio­ri­tät zu ent­wi­ckeln. Mit Be­geis­te­rung lerne ich tag­täg­lich dazu und wende Ge­lern­tes an.
Für mich be­deu­tet heute MA­CHEN, dass ich Ver­ant­wor­tung über­neh­me, mit vol­lem Ein­satz bei der Sache bin und nach­hal­tig und wir­kungs­voll ar­bei­te. Es geht darum, das Beste für un­se­re Kun­den (Ren­ta­bi­li­tät), für Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner (Re­pu­ta­ti­on) und für mich (Per­sön­lich­keit) zu er­rei­chen – und noch wei­ter zu stei­gern.

>>> Fenster schließen

Team Ma­na­ger | Dipl. Wirt­schafts­in­ge­nieur

 

Der Weg zum Ge­schäfts­füh­rer – bei SMP im Fokus

 

„Und - möch­test Du spä­ter auch in einer Un­ter­neh­mens­be­ra­tung ar­bei­ten?“ „Nein, für mich ist das nix …“

 

So oder so ähn­lich waren die Ge­sprä­che mit mei­nen Kom­mi­li­to­nen, als sich die Stu­di­en­zeit nach fünf Jah­ren dem Ende nä­her­te. Aber genau zu wis­sen, wohin es mich trei­ben würde und was mein Be­rufs­wunsch wäre, war mir noch nicht ge­ge­ben. Klar hatte man Prak­ti­ka ge­macht, al­ler­dings in sehr gro­ßen Un­ter­neh­men. Und die „Räd­chen“, an denen man dort dre­hen durf­te, waren ziem­lich über­schau­bar ge­we­sen. Und das um­fang­rei­che Stu­di­um mit The­men von Fi­nanz­we­sen über Ver­trieb bis hin zu IT - wo soll­te man das wirk­lich um­fas­send ver­wen­den kön­nen?

 

Nun, wie es der Zu­fall woll­te, flat­ter­te kurz vor Ab­ga­be der Di­plom­ar­beit eine Ein­la­dung zu einem Re­cruiting- Event mit der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner ins Haus. Ei­gent­lich ja nicht das, was mei­nen Be­rufs­wün­schen ent­ge­gen­kam, aber das Un­ter­neh­men woll­te ich auf jeden Fall mal ken­nen ler­nen. So ent­stand auch mein ers­ter Kon­takt mit dem span­nen­den Thema „Re­struk­tu­rie­rung“ - nä­her­ge­bracht in Form einer Fall­stu­die, bei der wir ver­sucht haben, die ent­schei­den­den Maß­nah­men zur Ret­tung eines Un­ter­neh­mens aus der Krise her­aus­zu­ar­bei­ten. Die The­ma­tik und die At­mo­sphä­re mit den Mit­ar­bei­tern von SMP haben mich dabei über­zeugt, mich genau hier zu be­wer­ben und als Con­sul­tant bei SMP meine Be­rufs­lauf­bahn zu star­ten.

 

Nach­dem die Hürde des Be­wer­bungs­pro­zes­ses ge­nom­men war, ging es auch so­fort mit dem ers­ten Pro­jekt los. Und das ent­sprach dem oft zi­tier­ten „Sprung ins kalte Was­ser“. Es hieß, vom ers­ten Tag an ei­gen­stän­dig Ar­beits­pa­ke­te zu den The­men Working Ca­pi­tal, In­ves­ti­ti­ons­rech­nun­gen und Pro­zes­s­op­ti­mie­run­gen ab­zu­de­cken, zu ana­ly­sie­ren und Ver­bes­se­rungs­po­ten­tia­le zu er­mit­teln. All das na­tür­lich unter der engen Füh­rung durch einen er­fah­re­nen Pro­jekt­lei­ter. Aber min­des­tens ge­nau­so wich­tig war die Hilfe im Team. Als Neu­ling wurde ich von der ers­ten Mi­nu­te an von er­fah­re­ne­ren Kol­le­gen un­ter­stützt. El­len­bo­gen oder Pro­fi­lie­rungs­sucht von Ein­zel­nen gab es nicht. So waren auch län­ge­re Ar­beits­aben­de im Team immer ge­prägt von Kon­zen­tra­ti­on, ver­bun­den mit jeder Menge Humor. Ja, dass es ab zu län­ger geht und vor wich­ti­gen Ter­mi­nen auch mal das Wo­chen­en­de her­hal­ten muss, das lässt sich auch bei SMP nicht immer ver­mei­den. Wich­tig ist, und das ist auch meine Er­fah­rung, dass es die Aus­nah­me bleibt. Und das gilt. Die Work- Life- Ba­lan­ce funk­tio­niert, das zei­gen im Kol­le­gen­kreis al­lein schon die vie­len Hoch­zei­ten und der Nach­wuchs der letz­ten Jahre.

 

Die Tat­sa­che, dass ich nach bald fünf Jah­ren Be­ra­ter­tä­tig­keit immer noch nicht den Kof­fer in den Schrank stel­len möch­te, liegt aber ganz ent­schei­dend an der schnel­len (per­sön­li­chen) Wei­ter­ent­wick­lung, die die­ser Beruf und die­ses Um­feld bie­ten. So stell­te ich mich be­reits nach zwei Jah­ren der Her­aus­for­de­rung, meine erste Pro­jekt­lei­tung zu über­neh­men, und schon ein Jahr spä­ter wurde ich Team Ma­na­ger. Be­glei­tet wurde meine Ent­wick­lung durch die Teil­nah­me an re­nom­mier­ten ex­ter­nen Se­mi­na­ren und eine kon­se­quen­te in­ter­ne Wei­ter­bil­dung. Neben dem spe­zi­fi­schen Auf­bau von Me­tho­den­kom­pe­tenz ist fak­ti­sches Ziel aller Ent­wick­lungs­stu­fen und - bau­stei­ne die Aus­bil­dung zum ge­samt­ver­ant­wort­li­chen Ma­na­ger, und damit letzt­lich zum Ge­schäfts­füh­rer oder Vor­stand. Einen bes­se­ren Weg kann ich mir nicht vor­stel­len, um Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, sich Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len, Lö­sun­gen zu ent­wi­ckeln und die Um­set­zung zu ma­na­gen. Meine Ant­wort auf die Frage mei­nes Kom­mi­li­to­nen nach dem Be­rufs­wunsch würde daher heute be­stimmt an­ders klin­gen.

>>> Fenster schließen

Part­ner | Dipl.- Volks­wirt

 

Am An­fang un­se­res En­ga­ge­ments ste­hen oft le­bens­ret­ten­de So­fort­maß­nah­men in Li­qui­di­täts­kri­sen, bei deren Be­wäl­ti­gung wir dem Ma­nage­ment un­se­rer Kli­en­ten durch un­se­re lang­jäh­ri­ge Spe­zia­li­sie­rung auf genau sol­che Aus­nah­me­si­tua­tio­nen die be­nö­tig­te Ver­stär­kung bie­ten. Doch mit ers­ter Hilfe ist es in der Regel nicht getan. Die nach­hal­ti­ge Über­win­dung einer Un­ter­neh­mens­kri­se er­for­dert ein rea­lis­ti­sches und sehr kon­kre­tes Re­struk­tu­rie­rungs­kon­zept, das von Ma­nage­ment, Mit­ar­bei­tern und Kre­dit­ge­bern mit­ge­tra­gen wird – und die kon­se­quen­te Um­set­zung des Kon­zepts.

 

Von der Qua­li­tät des Re­struk­tu­rie­rungs­kon­zepts hängt re­gel­mä­ßig die wei­te­re Exis­tenz des be­auf­tra­gen­den Un­ter­neh­mens und hun­der­ter oder tau­sen­der von Ar­beits­plät­zen ab. Turn­around-Ma­nage­ment be­deu­tet, für das Kon­zept und seine Um­set­zung die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men mit dem An­spruch, dem Kli­en­ten die best­mög­li­che Lö­sung für seine spe­zi­fi­sche Si­tua­ti­on zu bie­ten – stets in dem Be­wußt­sein, dass die Qua­li­tät un­se­rer Ar­beit erst in der Um­set­zung mess­bar wird, wenn sich un­se­re An­sät­ze in der be­triebs­wirt­schaft­li­chen Wirk­lich­keit be­wäh­ren.
Nur wenn die Er­geb­nis­se un­se­rer Maß­nah­men sicht­bar und un­se­re Er­trags- und Li­qui­di­täts­pla­nun­gen zu Rea­li­tät wer­den, recht­fer­ti­gen wir das in uns und un­se­re Ar­beit ge­leg­te Ver­trau­en. Des­halb sind un­se­re Kon­zep­te prag­ma­tisch und um­set­zungs­ori­en­tiert und pro­fi­tie­ren von der lang­jäh­ri­gen ope­ra­ti­ven Er­fah­rung un­se­rer Turn­around-Spe­zia­lis­ten.

 

Wir be­ra­ten, be­glei­ten, lot­sen und füh­ren Un­ter­neh­men in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen, in denen die Ner­ven aller Be­tei­lig­ten blank lie­gen. Neben struk­tu­rier­tem Vor­ge­hen, ana­ly­ti­scher Schär­fe und un­ter­neh­me­ri­scher Krea­ti­vi­tät bie­ten wir daher viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl im Um­gang mit Ma­na­gern und Mit­ar­bei­tern, Kre­dit­ge­bern und Ge­sell­schaf­tern. Wir haben aber auch die Durch­set­zungs­fä­hig­keit und den fes­ten Wil­len, das Ziel – ge­mes­sen in Er­trag und Cash­flow – nie aus den Augen zu ver­lie­ren.
Hier­für über­neh­men wir als Turn­around-Ma­na­ger die un­ter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung.

>>> Fenster schließen

Part­ner | Dipl.- Volks­wirt, B.M. (TSUoE)

 

„Es gibt in Deutsch­land viele Be­ra­ter und es freut uns, dass wir für unser Kon­zept die Guten aus­ge­wählt haben“. Mit die­sen Wor­ten rea­gier­te der Ge­schäfts­füh­rer eines welt­weit füh­ren­den An­la­gen­her­stel­lers auf das von uns prä­sen­tier­te Turn­around-Kon­zept. In die­sem Mo­ment wuss­te ich, dass sich all diese Wo­chen in Tag- und Nacht­ar­beit für das Un­ter­neh­men ge­lohnt haben. Aber die Ver­lus­tursa­chen zu ana­ly­sie­ren, Re­struk­tu­rie­rungs­po­ten­tia­le zu iden­ti­fi­zie­ren und stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung des Un­ter­neh­mens im Kon­zept ab­zu­bil­den ist nur der erste Schritt, der not­wen­dig ist, aber al­lei­ne noch zu kei­nem Un­ter­neh­mens-Turn­around führt.

 

Ich habe sehr viele an­ge­staub­te Kon­zep­te in den Tisch­schub­la­den der Un­ter­neh­men vor­ge­fun­den, die von ver­schie­dens­ten Be­ra­tern er­stellt, je­doch nicht ein­mal in An­sät­zen um­ge­setzt wur­den. Der Er­folg der Be­ra­tung lässt sich nur an den Er­geb­nis­sen der Um­set­zung mes­sen. Diese Um­set­zung ist ent­schei­dend für den Turn­around jedes Un­ter­neh­mens. Vie­len von uns er­stell­ten Kon­zep­ten fol­gen die län­ge­ren Pha­sen der Rea­li­sie­rung. Hier steht die Ver­ant­wor­tung für die Er­geb­nis­se im Vor­der­grund, die über den Er­folg oder Miss­er­folg jedes Un­ter­neh­mens-Tur­narounds ent­schei­det.

 

Be­ra­tung à la Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner for­dert vie­les ab: star­ke Ana­ly­tik, aus­ge­präg­te kon­zep­tio­nel­le Fä­hig­kei­ten, Team­geist, Durch­set­zungs­ver­mö­gen mit fei­nem Ge­fühl für zwi­schen­mensch­li­ches Ver­ständ­nis und er­geb­nis­ori­en­tier­tes Han­deln. Im Ge­gen­zug bie­tet „Struk­tur Ma­nage­ment Part­ner“ an­spruchs­vol­le viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben, Know­how-Ver­mitt­lung in un­ter­schied­lichs­ten Un­ter­neh­men, die Mög­lich­keit, die ei­ge­ne Ma­nage­ment­kom­pe­tenz an­zu­wen­den und für die ei­ge­nen sicht­ba­ren Er­geb­nis­se zu sor­gen.

>>> Fenster schließen

Praktikant

 

Nach zwei Semestern Studium wollte ich mein Wissen auch einmal in der Praxis anwenden. Da ich der Überzeugung bin, dass eine Unternehmensberatung eine sehr steile Lernkurve garantiert, war mein Ziel, acht Wochen Einblick in das „Daily Business“ einer Beratung zu bekommen.

 

Auf Struktur Management Partner bin ich während eines Symposiums an meiner Universität aufmerksam geworden, auf dem SMP mit einem Workshop vertreten war. Was mich besonders beeindruckt hat, war aber der Online-Auftritt, auf dem das Praktikum gezielt als „Chance auf Wachstum“ beschrieben wurde. Das hat sich in meinen Augen von vielen anderen Beratungen unterschieden und meinen Entschluss bestärkt, mich bei SMP zu bewerben.

 

Am ersten Tag im Büro in Köln wurde ich auch direkt mit den nötigen Berater-Accessoires ausgestattet und den Kollegen vorgestellt, die sich zufällig gerade in Köln aufhielten. Die erste Woche blieb ich auch in Köln und konnte so erste Kontakte zu meinen späteren Teammitgliedern sowie anderen Kollegen knüpfen.

 

Das Projekt begann also eine Woche später und führte mich an den Rhein zu einem Unternehmen aus der Getränkeindustrie. Mein Glück war es, dass ich die Analyse von Anfang bis Ende begleiten konnte und mir so alle Facetten des Projekts näher gebracht wurden. Innerhalb des Teams wurde ich auch sofort als gleichwertiges Mitglied betrachtet und mit anspruchsvollen Aufgaben betraut, die ich nach kurzer Einarbeitungsphase auch eigenständig bearbeiten musste.

 

In den zwei Monaten meines Praktikums erstellte ich eine Markt- und Wettbewerbsanalyse, rechnete eine Auftragsstrukturanalyse und erarbeitete ein Online-Shop-Konzept für den Kunden.

 

Was mir an diesem Praktikum besonders gut gefallen hat, ist dass man sofort mit interessanten Aufgaben betraut wird und als vollwertiges Mitglied des Teams gesehen wird. Außerdem ist die Arbeitsatmosphäre bei SMP sehr angenehm und motivierend, aber natürlich auch fordernd.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich meine Erwartungen an das Praktikum voll und ganz erfüllt haben, denn die Lernkurve in diesen acht Wochen war in der Tat sehr steil und es hat mir einen guten Einblick gegeben, wie professionelle Unternehmensberatungen arbeiten.  Auch, wenn ich physisch nicht gewachsen bin (habe nachgemessen ?) so habe ich doch sehr viele Erfahrungen sammeln können, die für mein späteres Leben von hohem Wert sein werden.

>>> Fenster schließen